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Deutschland wählt – Was muss sich ändern, damit Wirtschaft und Arbeitsmarkt wieder auf Kurs kommen?

Pressemeldung

Zuwanderung wird den Mangel von Fachkräften natürlich nicht lösen, aber es wird helfen. Es bleibt aber dabei, dass wir als Unternehmer weiterhin ausbilden müssen.

„Es ist wirklich schön, Sie endlich wieder persönlich zu sehen.“ Mit diesen Worten begrüßte heute morgen der PEAG-Geschäftsführer Sven Kramer die Gäste der 103. PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK. Über die bevorstehenden Herausforderungen für die künftige Bundesregierung, die Aufgaben und Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes an jene Politiker sprachen wir mit dem Hauptgeschäftsführer der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), Thorsten Alsleben, und dem Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Stefan Körzell.

Ein herausragendes Thema der Debatte war der aktive Einsatz zur Behebung des Fachkräftemangels. Stefan Körzell, DGB, forderte mit Blick auf die nächste Bundesregierung: „Es muss massiv nachgeholt werden, auch indem eine Ausbildungsgarantie eingeführt wird. Es kann nicht sein, dass wir in drei, vier Jahren beklagen, dass wir viele nichtausgebildete Jugendliche haben. Hier braucht es eine große Kraftanstrengung. Und diejenigen, die erwerbslos sind, müssen qualifiziert werden, um wieder in den Arbeitsmarkt zu finden. Und die, die im Betrieb sind, müssen qualifiziert werden, um auch im Betrieb bleiben zu können.“

Thorsten Alsleben, MIT, sprach sich für eine gezielte Fachkräftegewinnung zum Beispiel in Süd- und Lateinamerika zu werben. „Dort könnten wir Menschen rekrutieren. Aber da brauchen wir auch in den Botschaften oder in den Schulen, die von Deutschland bezahlt werden und deutsch beibringen, einen Mindset, der das unterstützt. Die deutschen Vertreter müssen dann auch für eine Ausbildung werben, dafür werben, dass es man in Deutschland schon bei der Ausbildung Geld verdient. Das ist eine Win-Win-Situation.

Sie profitieren, wir profitieren. Es gibt auch wieder kulturellen Austausch. Das ist der Weg, den wir gehen müssen.“ Allerdings ist Zuwanderung kein Allheilmittel, betonte Sven Kramer von der PEAG Unternehmensgruppe: „Zuwanderung wird den Mangel von Fachkräften natürlich nicht lösen, aber es wird helfen. Es bleibt aber dabei, dass wir als Unternehmer weiterhin ausbilden müssen. Wir tun das auch bei der PEAG, wir haben das jetzt auch verstärkt - gerade wegen der Krise, weil wir da auch eine Verantwortung haben. Und ich hoffe, dass viele diesem Beispiel folgen.“

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH Phoenixseestraße 21 44263 Dortmund