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Ausbildung und Fachkräftemangel - Wie wird die neue Bundesregierung hier aktiv?

105. PEAG Personaldebatte zum Frühstück in Berlin

Personaldebatte
von links: Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Fachgebietsleiter, Universität Kassel, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, IW Köln, und Moderatorin Ute Welty
von links: Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Fachgebietsleiter, Universität Kassel, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, IW Köln, und Moderatorin Ute Welty

Unsere Gäste: Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft, IW Köln, und Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Unsere Gäste

Dr. Hans-Peter Klös

Prof. Dr. Wolfgang Schroeder

Angebote für MedienFür jede Veranstaltung bieten wir Presseinfo, O-Töne und einen sendefertigen Radiobeitrag an. Den Beitrag finden Sie hier zum kostenfreien Download.

Presseinfo

Radiobeitrag

Radiobeitrag als Text

  • Deutschland leidet unter einem Personalmangel. Insbesondere bei Fachkräften herrscht eine dramatische Knappheit. Im Jahr 2030 wird die Zahl der 20- bis 64-jährigen Bundesbürger rund elf Prozent niedriger sein als 2020, vorausgesetzt, es findet keine Migration statt. Was also tun, damit die Stellen auch künftig - vom Handwerker bis zur Krankenschwester, vom Monteur bis zum Facharzt – besetzt werden können? Mehr dazu jetzt.

    Beitrag: 

    Heute schon rund fehlen 1,2 Millionen Arbeitskräfte, davon zwei Drittel Fachkräfte. Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter Wissenschaft beim IW Köln:

    O-Ton: Der Bevölkerungsaufbau, der ist so wie er ist. Den können wir im Kern nur mit – A – Zuwanderung zum einen können wir etwas dagegen tun in einer alternden Gesellschaft. Und auf der anderen Seite müssen wir das Erwerbspersonenpotenzial, was wir im Inland haben, besser als bisher für den Arbeitsmarkt noch aufschließen. - Länge 16 sec. 

    Drei Gruppen müssen dabei für den Arbeitsmarkt gezielt erschlossen werden, sagt Sven Kramer von der PEAG-Unternehmensgruppe:

    O-Ton: Das sind zum einen Schulabgänger, die ihre Ausbildung nicht geschafft haben, da muss man noch mal rangehen. Das Thema Frauenbeschäftigung ist auch ein ganz großes und der letzte und dritte Punkt sind Menschen über 60. - Länge 10 sec

    Heißt im Klartext: Bessere Möglichkeiten zur Kinderbetreuung und auch eine Beschäftigung über die jetzigen Ruhestandsregelungen hinaus. Der Schwerpunkt aber liegt bei der Ausbildung - im vergangenen Ausbildungsjahr blieben rund 57.700 Stellen unbesetzt, knapp 18 Prozent mehr als im Vorjahr. 

    Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Fachgebietsleiter an der Universität Kassel:

    O-Ton: Das wird sich nicht einfach über Moralappelle herstellen lassen. Da brauchen wir Strukturveränderungen in den Schulen, die deutlicher machen, dass Ausbildung eine gute Karriere ist. - Länge 12 sec.

    Die neue Bundesregierung muss das Thema dringend angehen, aber – so die Experten – es dürfte eine gesamtgesellschaftliche Ausgabe werden. Mehr dazu unter PEAG-online.de.

    Absage

Deutschland leidet unter einem Personalmangel. Insbesondere bei Fachkräften herrscht eine dramatische Knappheit. Im Jahr 2030 wird die Zahl der 20- bis 64-jährigen Bundesbürger rund elf Prozent niedriger sein als 2020, vorausgesetzt, es findet keine Migration statt. Insgesamt fehlen schon heute ca. 1,2 Millionen Arbeitskräfte, davon zwei Drittel Fachkräfte. Besonders die MINT-Berufe sind betroffen. In Deutschland hat die starke Zuwanderung die Überalterung des Arbeitsmarktes abgemildert. 

Jedoch wird kein anderes EU-Mitgliedsland in den nächsten Jahren so sehr auf Zuwanderung angewiesen sein wie die Bundesrepublik. Ohne Fachkräfte fehlen den Unternehmern neben Arbeitskräften auch potenzielle Nachfolger. Dies betreffe besonders den Mittelstand. Dem Rückgrat unserer deutschen Wirtschaft drohen die Fachkräfte wegzubrechen: die Auszubildenden. Im vergangenen Ausbildungsjahr blieben rund 57.700 Stellen unbesetzt. Das sind rund 8.700 oder knapp 18 Prozent mehr als im Vorjahr. 

An welchen Stellschrauben müssen wir drehen, um dieser Situation entgegenzuwirken?

Ihr Ansprechpartner

Markus Schulte, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der PEAG Holding GmbH

Markus Schulte

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEAG Holding GmbH

Phoenixseestraße 21

44263 Dortmund